Warum der beziehungsorientierte Weg dennoch der bessere Weg ist!

tyrannenkinderImmer wieder wird von Autoren und sogenannten Kinder- und Erziehungs-Experten von „Tyrannenkindern“ gesprochen und „Kindern, die sich nicht unterordnen können“.

In Interviews werden sehnlichst die Erziehungsmethoden von früher herbeigewünscht, damit „Kinder ihren Eltern nicht auf der Nase herumtanzen“.

Wie früher sollen sie lernen, was Respekt ist, und wo ihr Platz in der Gesellschaft ist. Warum es mir beim Lesen solcher Bücher und Interviews die Nackenhaare aufstellt, und warum ich glaube, dass es zwar ein Problem gibt, aber die Forderung nach dem Erziehungsstil der „guten alten Zeit“ der völlig falsche Weg ist, kannst du hier lesen. Weiterlesen

2016/2017 – Was war und was kommt!

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Ein ganz schön turbulentes Jahr liegt hinter uns, nicht nur was Politik und Wirtschaft betrifft, sondern auch bei mir persönlich gab es 2016 einiges an Veränderungen!

Was hat sich in 2016 getan?

Ein grosser Teil des letzten Jahres war meiner Ausbildung zur BiG Familienbegleiterin und dem damit verbundenen Schreiben meiner Diplomarbeit zum Thema „Hochsensibilität im Familienalltag“ gewidmet. Dabei nahm der  Wunsch zur beruflichen Veränderung konkretere Formen an, und ich setzte erste Schritte, dieses Wissen an andere weiter zu geben. Weiterlesen

Hochsensibilität und Synästhesie

fortbildungsseminar2017Hochsensibilität bzw. das Wissen darum wird allmählich bekannter. Zum Glück! Wie oft stehen wir vor dem Problem, dass wir uns als Eltern zu Hause um eine beziehungs- und bedürfnisorientierte Haltung unserem Kind gegenüber bemühen und dann kommen die ersten Hürden – der Kindergarten oder die Schule.

Manchmal scheint es so, als ob wir zu Hause all das wieder ausmerzen müssten, was das Kind in der Betreuungseinrichtung (meist unbewusst) aushalten musste oder wie sehr es sich dort anpassen musste. Weiterlesen

Alleinsein ist fein

zem„Alleinsein zu müssen ist das Schwerste,
Alleinsein zu können das Schönste.“

Hans Krailsheimer (1888-1958), deutscher Schriftsteller

Hochsensible Kinder ziehen sich oft zurück und genießen ihre Zeit mit sich. Doch Alleinsein hat einen schlechten Ruf. Sofort steigen in uns Bilder von Einzelgängern oder Langeweilern auf. Wir assoziieren Alleinsein mit Einsamkeit  und haben Sorge, dass unsere Kinder vereinsamen und in soziale Isolation geraten. Weiterlesen

So ein Stress!

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Alltag ohne das Wort „Stress“ ist kaum vorstellbar. Wir verwenden Sätze wie: „Die Kinder machen Stress!“ „Ich stehe sehr unter Stress!“ „Es ist gerade sehr stressig!“ „Der Stress macht mich noch wahnsinnig!“ „Stress lass nach!“ „Ich bin gestresst.“

Stress ist ein viel gebrauchtes Wort in unserer Alltagssprache; selbst unsere Kinder verwenden es bereits! Und bei digitalen Nachrichten machen wir keinen Halt, die anderen von unserer momentanen Belastung via gestressten Emojis zu informieren:

😰  😓  😤  😩  😫  😡  😠

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Legasthenie als Talentsignal?

legasthenie-als-talentsignal-digistoreHochsensible Personen haben eine besondere Wahrnehmung – intensiver, differenzierter, feiner, zuviel? Such’s dir aus 🙂 Anders auf jeden Fall!

Hochsensible Personen denken auch meist eher in Bildern (non-verbal). Was immer wir lesen, erzählt bekommen oder wir uns vorstellen wird in Bildform umgesetzt.

Deshalb stehen viele HSP vor der großen Herausforderung, wenn sie das was sie denken in Worten wiedergeben sollen. Dermaßen komplexe Gedankengebilde mit einfachen Worten zu beschreiben gelingt nicht so leicht.

Auch Legastheniker denken mehr in Bildern, als mit dem Klang von Worten. Sie denken viel schneller und komplexer als andere und können Fantasie so erleben, als wäre es die Wirklichkeit. Diese Fähigkeit, also die Wahrnehmungsverzerrung, ist eigentlich ein Riesentalent! Weiterlesen