Mehr Energie durch Erkenntnis

Vor kurzem fand die Mamabooster-Impulswoche statt, in der ich mich gemeinsam mit anderen Müttern eine Woche lang auf die Suche nach verborgenen „Energiefallen“ im Familienalltag begeben habe.

Viele haben mir in dieser Woche zurückgemeldet, dass sie sich nun sicher sind, dass Hochsensibilität in ihrer Familie eine Rolle spielt, und sie sich mit diesem Thema näher auseinandersetzen möchten.

Eine tolle Erkenntnis, die diesen Mamas nun weitere Aha-Momente bescheren wird, und allein dadurch positive Veränderungen in ihren Familienalltag bringen wird!

Aber neben dieser schönen Rückmeldung haben viele Kommentare in der Mamabooster-Gruppe auch eines gezeigt:

Ein riesengroßer Energiefresser im Leben als Mutter ist die ständige Grenzüberschreitung, die wir tagtäglich bewusst und sehr oft unbewusst im Alltag erleben!

Aus Antworten zu Beginn der Impulswoche war herauszulesen, dass es sich dabei oft nicht um bewusst provokante Grenzüberschreitungen anderer Menschen uns Müttern gegenüber handelt, sondern eher einer fehlenden Abgrenzung unsererseits dem Umfeld gegenüber!

Das Fehlen dieser notwendigen Abgrenzung gegenüber dem Umfeld (Partner, Kinder, Arbeit etc..) liegt meiner Erfahrung nach sehr oft in den folgenden Themen begründet:

1. Fehlende oder mangelnde Beschäftigung mit der eigenen Person…und damit, was es bedeutet selbst hochsensibel zu sein und womöglich eine „nicht-hochsensiblen-gerechte“ Kindheit erlebt zu haben.

2. Scheinbare Entscheidungsschwäche…und die damit verbundene Angst, die volle Verantwortung für die getroffene Entscheidung zu übernehmen

3. Fehlende Distanzlosigkeit…dh. kritische Aussagen und Einwände anderer Erwachsener oder auch „Fehlverhalten“ der Kinder, sofort und zu schnell persönlich zu nehmen und sich somit selbst stark unter Druck zu setzen.

Warum ist es wichtig sich diese drei Punkte mal näher zu Gemüte zu führen?

  • Damit ich weiß, wo und warum ich mich in vielen Situationen „anders“ oder anscheinend „nicht der Norm entsprechend“ verhalte, muss ich zuerst wissen, was Hochsensibilität in meinem individuellen Fall bedeutet. Erst dann kann ich meine Grenzen aufzeigen und sie wahren lernen.
  • Von der Mehrheit der Bevölkerung wird langsame Entscheidungsfindung oft als Ideenlosigkeit, fehlendes Engagement oder auch als „Faulheit“ und somit als Schwäche interpretiert. Doch meist ist eigentlich das Gegenteil der Fall – nämlich ein Zuviel an Ideen, ein Zuviel an vorstellbaren Lösungsmöglichkeiten oder ein Zuviel an möglichen Konsequenzen. Wenn mir das nicht bewusst ist, kann ich das nicht klar nach Außen kommunizieren und erlebe es tatsächlich als Schwäche.
  • Wenn wir Aussagen zu schnell persönlich nehmen, erleben wir das als grenzüberschreitend. Die Aussage wird mit einer Negativbewertung der eigenen Person gleichgesetzt und löst damit eine Reflexreaktion aus: meist Kampf oder Flucht. Wir bewegen uns somit weeeeit weg von einer konstruktiven und lösungsorientierten Haltung. Wir reagieren beleidigt und werden womöglich aggressiv gegen andere oder auch gegenüber uns selbst.

Wenn du diese 3 Energiefresser in deinem Alltag wiederfindest, kannst du ihnen durchaus sehr rasch die Tür weisen, in dem du deine Beobachtungsgabe und Analysefähigkeit vorrangig eine Zeit lang auf dein eigenes Verhalten und deine eigene Haltung richtest.

Wie ich in der Mamabooster-Impulswoche erleben durfte, lohnt es sich, sich als Mama immer wieder und bewusst an erste Stelle zu stellen.

Halte dir mit einer aufmerksamen und offenen Einstellung, immer wiederkehrende Konflikte in deinem Alltag kritisch vor Augen und überprüfe:wo reagiere ich nach „althergebrachtem Muster“ oder
wo kann und soll ich die Verantwortung für mein Handeln übernehmen und ändern?

Haben dich diese „Energiefresser“ noch im Griff oder bist du sie teilweise oder bereits ganz losgeworden?

Herzliche Grüße
Tina

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Wann immer du bereit bist, sind hier drei Wege, wie ich dir helfen kann:

1. Mache den kostenlosen Einsteiger-Minikurs online.
Räum‘ auf mit Vorurteilen über dein hochsensibles Kind und hole dir erste Infos über Hochsensibiltät. Mehr dazu findest du hier >>.

2. Absolviere den Online-Minikurs HALLO GEDULD!.
In diesem Onlinekurs lernst du, dein Kind besser und vor allem ruhiger durch Wutanfälle und Konfliktsituationen zu begleiten.  Mehr dazu findest du hier >>.

3. Buche eine Mentoring Sesssion mit mir.
Wenn du Fragen hast, Unklarheiten oder immer wiederkehrende Herausforderungen hast, dann stehe ich dir gerne fachlich zur Seite. Mehr dazu findest du hier >>.


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