Hochsensibilität und Synästhesie

fortbildungsseminar2017Hochsensibilität bzw. das Wissen darum wird allmählich bekannter. Zum Glück! Wie oft stehen wir vor dem Problem, dass wir uns als Eltern zu Hause um eine beziehungs- und bedürfnisorientierte Haltung unserem Kind gegenüber bemühen und dann kommen die ersten Hürden – der Kindergarten oder die Schule.

Manchmal scheint es so, als ob wir zu Hause all das wieder ausmerzen müssten, was das Kind in der Betreuungseinrichtung (meist unbewusst) aushalten musste oder wie sehr es sich dort anpassen musste.

Da haben wir es dann zu Hause mit einem ganzen Repertoire an Verhalten zu tun:

  • angefangen von einem völlig aufgelösten Kind,
  • oder einem Kind, das völlig in sich gekehrt und apathisch wirkt,
  • bis hin zu einem aggressiven, Sachen durch die Gegend werfenden Kind, das nicht mehr weiß, was es mit sich selbst anfangen soll.

Wenn wir die Wahl haben und die Möglichkeiten da sind, versuchen wir natürlich den besseren Ort für unser Kind auszuwählen. Den, der Kinder so annimmt, wie sie sind, ihnen die Entfaltungsmöglichkeiten gibt und sie in ihrem Sein bestärkt.

Meist reicht schon eine einzige Person im Pädagogenteam aus oder LehrerInnen, die diese Einstellung mit in den Klassenraum nehmen. Aber sehr oft gibt es keine Auswahl und keine Alternativen.

Stell´ dir vor, alle wüssten über Hochsensibilität Bescheid!

Alle wüssten, dass Menschen mit einer erhöhten Wahrnehmung einfach mehr aufnehmen und mehr zu verarbeiten haben. Alle wüssten, dass Hochsensible daher früher erschöpft sind (körperlich und geistig) und zwischendurch mal Ruhe benötigen.

Stell´dir vor, dass diese Eigenschaften wertgeschätzt werden!

Dass die 80% der normalsensiblen Menschen es schätzen, dass es 20% gibt, die mehr Zeit für eine Entscheidungsfindung benötigen. Einfach deshalb, weil sie alle bisherigen Erfahrungen in mehr als eine zukunftstaugliche Lösung einfließen lassen können. Weil in ihrem Kopf ganze Szenarien bildlich ablaufen und es Zeit braucht, dies in ganz banale, einfache Worte zu fassen.

Stell´dir vor, dass hochsensibel zu sein für alle ganz normal ist!

Dass es normal ist, vielleicht eher introvertiert und ruhig zu sein, eher beobachtend und nachsinnend, eher tagträumend, außerordentlich kreativ und fantasievoll!

Das wäre wundervoll, wirklich toll – nicht wahr? 🙂

Gemeinsam mit meiner geschätzten Kollegin Johanna Windisch möchten wir unseren Teil zu diesem schönen Bild beitragen und bieten ein Fortbildungsseminar für PädagogInnen an.

Wir wollen LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen, HorterzieherInnen, Tageseltern und allen, die mit Kindern arbeiten, die Möglichkeit geben, mehr über Hochsensibilität zu erfahren und sich in diesem Bereich weiter zu bilden.

Das Ziel dieses Angebotes in Wien ist es, Hintergründe zu beleuchten und Verständnis für unterschiedliche Formen der Wahrnehmung zu ermöglichen bzw. zu verstärken.

fortbildungsseminar2017

Für mehr Info klicke auf das Bild

Wenn mehr Menschen, die tagaus tagein mit unseren Kindern arbeiten, davon wissen würden, was es heißt, mit einer erhöhten Wahrnehmung oder einer anderen Wahrnehmung durchs Leben zu gehen – dann wären diese Menschen doch auch eher bereit etwas an der Art ihres Unterrichtens zu ändern!

Hilf´uns dabei, PädagogInnen davon zu informieren und leite diese Info weiter. An Menschen, denen der wertschätzende Umgang mit unseren Kindern wichtig ist – die vielleicht noch nichts von Hochsensibilität wissen, aber offen genug sind, dieses Thema aufzugreifen und in ihren pädagogischen Alltag mit einfließen zu lassen!

Nur so können wir ein Umfeld für unsere sensiblen Kinder bereiten, das es ihnen erlaubt, so zu sein, wie sie sind – ohne sich für ein (missverstandenes) Ideal verbiegen zu müssen.

Hier nochmal der Link zur Fortbildung: Klicke hier.

Vielleicht hilft auch schon der folgende Artikel: Was PädagogInnen über Hochsensibilität wissen sollten!

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